Im Februar 2018 beim Mandelbaum-Verlag (Wien) erschienen

 

Die Arbeit des Körpers

von der Hochindustrialisierung bis zur neoliberalen Gegenwart

 

 

Kurztext:

Das vorliegende Werk ist das Ergebnis einer mehrjährigen Forschungsarbeit zur Geschichte des Arbeiter/innen-Schutzes in Deutschland und Österreich von etwa 1870 bis heute. »Die Arbeit des Körpers« versteht sich als transdisziplinärer Versuch, die Geschichte der industriellen Arbeit, erweitert um relevante Bereiche der Dienstleistungsarbeit, als philosophisch geleitete Körpergeschichte von der Moderne bis zur Postmoderne zu sehen. Es ist eine sozialgeschichtliche Betrachtung, doch nicht im Sinne einer Institutionengeschichte, sondern im Sinne einer Alltagsgeschichte »von unten«. Die Studie kann zugleich als Körpergeschichte der modernen und postmodernen Arbeit gelesen werden. Der sogenannte Fortschritt hat viele Seiten. Wohlstand und Reichtum sind auf massenhaftem körperlich-leiblichem Verschleiß der arbeitenden Klassen gebaut. Dazu, die leibliche Ebene der proletarischen Existenz - Arbeitsleid, Schmerz, Erduldung, Wut und Revolte - zur Sprache zu bringen, will die vorliegende Studie einen Beitrag liefern. Eingedenk der großen Streiks der Bergarbeiter von 1889, der Wiener Textilarbeiterinnen von 1893 und vieler weiterer Teile der ArbeiterInnen-Klasse sollte festgehalten werden: Der Widerstand der MassenarbeiterInnen gegen unerträgliche Arbeits- und Lebensbedingungen schuf die Grundlagen für die gegenwärtigen globalen Kämpfe um Menschenwürde in der Arbeitswelt.


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Inhaltsverzeichnis und Einleitung

Auszug zu Humanisierung des Arbeitslebens in Gesundheit braucht Politik

Auszug zu Arbeit 4.0 in Junge Welt

Sendung zum Buch bei Radio Corax

Rezension bei Schattenblick

Wildcat-Rezension (Seite 25 f.)

Rezension in der Zeitschrift Supervision

Rezension im Kommunalinfo Mannheim / zugleich Besprechung in der Zeitschrift express 11/2018

Buchvorstellung in Wien

Buchvorstellung in Bremen

Buchvorstellung in Berlin

Buchvorstellung anlässlich der Frankfurter Buchmesse / Gegenbuchmasse

Buchvorstellung im Rahmen der linken Literaturmesse in Nürnberg

Buchvorstellung in Mannheim

 

 

 

 

       

Im Mai 2018 im VSA-Verlag erschienen

Gegen die Zerstörung

von Herz und Hirn

"68" und das Ringen um menschenwürdige Arbeit


Kurztext:

Eine Annäherung an das »andere« 68: Der Historiker Peter Birke interviewte Wolfgang Hien anlässlich dessen "50 Jahre" gewerkschaftlicher, politischer und wissenschaftlicher Aktivität. Es geht in diesem Buch um die persönliche Auseinandersetzung um Menschenwürde und Gesundheit am Arbeitsplatz, angefangen von der Lehrlingsbewegung und der politischen Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre in der chemischen Industrie, später auch in der Stahlindustrie, bis heute. Nach der Industriearbeit kam ein Übergang in die Wissenschaft. Stationen von Hiens Lebensweg sind u.a. BASF, Thyssen, Krebsforschungszentrum und die Universität Bremen. Es folgte ein Einsatz als hauptamtlicher Gesundheitsschützer beim DGB-Bundesvorstand und danach - bis heute - das freiberufliche Engagement für eine kritische und - sowohl für die Unternehmen als auch für Gewerkschaften - oft unbequeme Arbeitswissenschaft, die sich an der Situation der Lohnabhängigen orientiert und für die Würde des Menschen in der Arbeitswelt eintritt. Der Leser und die Leserin muss ich auf ein lebendiges, auch persönliche Erlebnisse und Verletzungen nicht aussparendes Gespräch einstellen, das in diesem Buch eingefangen und erläuternd eingerahmt wird.


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Leseprobe

Renzension im Neuen Deutschland

Rezension in Kontext

Wildcat-Rezension (Seite 24 f.)

Rezension bei Kritisch-Lesen

Rezension im Freitag

Rezension bei Rosa-Luxemburg-Stiftung / zugleich in Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

Buchvorstellung in Hamburg

Buchvorstellung in Berlin

Buchvorstellung in Köln

Buchvorstellung in Mannheim (geplant)

Buchvorstellung in Bochum (geplant)


 

                         

Im April 2016 ist in VSA-Verlag erschienen:


Kranke Arbeitswelt   

Ethische und sozialkulturelle Perspektiven

 

 

Kurztext:

Allenthalben ist von einer »neuen Arbeitskultur« die Rede - von »Arbeit 4.0«. »Motivation«, »Produktivität«, »Kreativität« lauten die Keywords. Doch was steckt hinter diesen Etiketten? Die »schöne neue Arbeitswelt« entpuppt sich oft als wenig schön und ­wenig neu. Unter Ökonomisierungs- und daraus resultierendem Leistungsdruck nimmt nicht zuletzt der Angriff auf die Gesundheit zu. Wolfgang Hien legt die Finger in die Wunden »unserer« Arbeitsgesellschaft. Dabei weist der Autor nach, dass Ziele, Zwecke und Bedingungen der Arbeits­welt, der wir ausgesetzt sind, nicht von »uns«, auch nicht von anonymen Marktgesetzen, sondern von Macht- und Herrschaftsstrukturen und insofern von konkreten Akteuren der Wirtschaftseliten bestimmt werden.

 

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Link zur Besprechung bei Wildcat

Link zur Besprechung bei Labournet

Link zum Gespräch mit dem Autor bei Radio Corax


 

 

Im Januar 2017 ist im Shaker-Verlag erschienen:

 

Schadstoffe und Public Health

Ein gesundheitswissenschaftlicher Blick auf Wohn- und Arbeitsumwelt

 

 

Kurztext:

Public Health und arbeitswelt- und umweltbezogener Gesundheitsschutz laufen sowohl als Wissensgebiete wie als Praxis zumeist unverbunden nebeneinander her. Die Schadstoff-Problematik ist im bisherigen gesundheitswissenschaftlichen Diskurs unterbelichtet. Umgekehrt mangelt es der Arbeits- und Umweltmedizin am gesundheitswissenschaftlichen Blick. Die vorliegende Aufsatzsammlung will die Relevanz schadstoffbedingter Gesundheitsrisiken in der Arbeits- und Wohnumwelt aufzeigen und zugleich einen Beitrag zur Verbesserung des interdisziplinären Diskurses liefern. Zugleich plädieren die Autoren dafür, in der Prävention den Blick verstärkt auf die gesellschaftliche Verantwortung zu richten. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Zusammenhang von schadstoffbedingten Risiken und sozialer Ungleichheit zu.

 

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